Bibliothek
Adresse
Slavistisches Seminar
Lennéstr. 1 (Erdgeschoss & 1. Etage)
53113 Bonn
Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit: Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr in der vorlesungsfreien Zeit: Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr
Personal
Leitung: Sabine Geißdorf AR, Zi. 010
Aufsicht: Matthias Beiche, Nadine Kriwoplas , Viktoria Schildt (Studentische Hilfskräfte)
Internetarbeitsplätze
In den Erdgeschossräumen der Bibliothek wird für Laptop-Besitzer ein WLAN-Internetzugang mittels eines Accesspoints angeboten. Dieser Netzzugang kann von Studierenden der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn genutzt werden, die im Besitz einer gültigen Seminarkarte des Slavistischen Seminars sind bzw. ihre Zugehörigkeit zum Institut für Kommunikationswissenschaften nachweisen können. Für die Nutzung des Netzzugangs ist eine Anmeldung beim Regionalen Hochschulrechenzentrum (HRZ) erforderlich, um sich über einen VPN-Client (Free Download) mit einer Benutzernummer und einem Paßwort ins WLAN-BONNET einloggen zu können.
Jeder Benutzer des WLAN-Internetzugangs des Slavistischen Seminars ist verpflichtet, sich an die Richtlinien der Benutzungsordnung der Seminarbibliothek zu halten.
Seit dem SS 2007 wird die Übung Osteuropa im Internet für Studierende des Magisterstudiengangs Slavistik und des Bachelorstudiengangs Kommunikationswissenschaften (Bachelor Major Kommunikationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Osteuropa / Bachelor Minor Osteuropa) angeboten.
Aktueller Bestand
ca. 70.000 Monographien
ca. 13.000 Zeitschriftenbände
ca. 260 laufende Zeitschriften
Mikrofilme, Mikrofiches
Videos, DVDs(im Aufbau)
CD-Roms (im Aufbau)
Tonträger (Schallplatten, Cassetten,CDs)
Landkarten, Pläne, Abbildungen
Sammelschwerpunkte
Analog zu den Forschungsprojekten der einzelnen Mitarbeiter sowie dem Sprachenangebot am Seminar wird insbesondere Primär- und Sekundärliteratur zur Russistik, Polonistik, Bohemistik sowie im Rahmen des Schwerpunktstudium Region Südosteuropa zur Südslavistik gesammelt.
Bei der russischen Literatur liegt der Schwerpunkt auf Werken aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
Einen großen Bereich des Bestandes nimmt zudem das ältere slavische Schrifttum vor 1700 - hier v.a. die kirchenslavische Literatur - sowie Werke zu den deutsch-slavischen Kulturbeziehungen ein.
Kataloge
Zur lokalen Recherche stehen zwei Zettelkataloge (1. Alphabetischer, 2. Systematischer) im Katalograum (Zi 0.4) der Bibliotheksräumlichkeiten zur Verfügung.
Die Systematik für die Aufstellung der Bücher wurde von Frau Prof. Woltner, der ersten Inhaberin des slavistischen Lehrstuhls an der Bonner Universität, als Assistentin von Max Vasmer (Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin) entwickelt. Sie fand später ebenfalls Anwendung an der Universität Zürich.
OPAC
Der OPAC befindet sich im Aufbau.
Benutzungsordnung
- Die Benutzung ist nur gestattet gegen die Vorlage der Seminarkarte bzw. des gültigen Studentenausweises oder eines Ausweises über die Zugehörigkeit zu einer Einrichtung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
- Jeder Besucher der Bibliothek muß sich zu Beginn jedes neuen Semesters in das Benutzerbuch eintragen. Mit dem Eintrag erkennt er die Benutzungsordnung der Bibliothek an.
- Die Bibliothek ist nur ohne Taschen zugänglich. Gegen Abgabe der Seminarkarte oder des Studentenausweises können im Eingangsbereich befindliche Schließfächer in Anspruch genommen werden.
- Da es sich um eine Präsenzbibliothek handelt, darf die Ausleihe nur über das Wochenende (Fr, 15 Uhr - Mo, 11 Uhr) erfolgen.
- Externe Besucher dürfen Medien nur mit einer Sondergenehmigung (von der Bibliotheksleitung) entleihen.
- Für die Ausleihe jedes Mediums muß genau und lesbar ein Leihschein ausgefüllt werden. Die Leihscheine sind im Glaskasten bei der Aufsicht gegen Vorlage der Medien erhältlich und hier auch abzugeben.
- Eine Verlängerung der Leihfrist ist nur mit einer Sondergenehmigung möglich, sofern das Medium nicht andersweitig benötigt wird. Der Wunsch nach Verlängerung ist der Aufsicht mitzuteilen, da die Verlängerung auf dem Leihschein vermerkt wird.
- Eine Ausnahmeregelung gilt für Lehrbücher, die von den Lektoren im Sprachunterricht verwendet werden: Diese können ein Semester lang ausgeliehen werden, müssen am Ende des Semesters jedoch unaufgefordert wieder abgegeben werden.
- Nicht ausgeliehen dürfen: Zeitschriften, Zeitungen, Enzyklopädien, Wörterbücher, Bibliographien, Grammatiken, Literaturgeschichten, Akademieausgaben der Klassiker und Bücher aus den wissenschaftlichen Apparaten. Ausnahmen sind in besonders dringenden Fällen (z.B. Magisterarbeiten, Dissertationen) nach Rücksprache mit der Bibliotheksleitung möglich.
- Die entliehenen Medien dürfen nicht mit Anstreichungen oder Randbemerkungen versehen werden.
- Zurückgebrachte Medien müssen bei der Aufsicht vorgewiesen werden, damit der Leihschein entwertet werden kann. Falls der Entleiher mit der Bibliothek genügend vertraut ist, hat er die Medien wieder selbst einzustellen. Dabei ist darauf zu achten, daß das Buch die richtige Systemstelle erhält.
- Beschädigte oder verlorene Medien sind auf Kosten des Entleihers wiederzubeschaffen. Für vergriffene Medien hat der Entleiher einen Betrag in Höhe des Anschaffungswertes zu entrichten.
- Bücher und Kopiervorlagen, die zum Kopieren in den Copy-Shop oder zum Kopierer ins zweite Stockwerk mitgenommen werden, müssen ins Kopierbuch eingetragen werden. Alle Kopiervorlagen sind sofort nach dem Kopieren wieder bei der Aufsicht abzugeben sowie im Kopierbuch zu streichen.
Weitere Infos
Schlüssel für im 1. Stockwerk befindliche Räume (Polnisch- und Tschechischraum, Zimmer 1.14 und 1.18) sind bei der Aufsicht erhältlich und in das Schlüsselbuch einzutragen.
Seminarscheine (Teilnahmescheine und Leistungsnachweise) für die einzelnen Veranstaltungen sind bei der Bibliotheksleitung erhältlich. Alle Scheine sollten mit der Schreibmaschine ausgefüllt sein!
Handapparate für Seminare und Übungen befinden sich im Glaskasten bei der Aufsicht. Hier deponierte Bücher dürfen nicht ausgeliehen aber kopiert werden.
Vorlesungsverzeichnisse des Slavistischen Seminars sowie anderer slavistischer Institute (in unvollständiger Auswahl) können im Glaskasten eingesehen und kopiert werden.
Neuerwerbungen sind in Auswahl in einem Regal im Glaskasten ausgestellt.
Zu Beginn eines jeden Semesters findet eine Einführung in die Bibliothek statt (siehe Aushang in der Bibliothek bzw. auf der Seite Veranstaltungen der Seminarbibliothek).
Bestandsgeschichte
Den ersten Grundstock der Bibliothek des Slavistischen Seminars Bonn bildeten ca. 1000 Bände aus dem Bestand des Sprachwissenschaftlichen Instituts, in dessen Räumlichkeiten das Slavistisches Seminar seit seiner Gründung am 1.10.1953 untergebracht war.
Schon zwei Jahre später, als das Seminar eigene Räumlichkeiten im Hauptgebäude der Universität bezogen hatte, war die Bibliothek auf über 5000 Bände angewachsen. Bis 1964 konnte der Bestand infolge finanzieller Zuwendungen seitens der GEFFRUB („Gesellschaft von Freunden und Förderern der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn"), des Rektorats und des Kultusministeriums sowie dank Sondermitteln der DFG auf ca. 20000 Bände gesteigert werden.
Neben Monographien wurde in diesem Zeitraum insbesondere die Anzahl laufend gehaltener Zeitschriften und Zeitungen vermehrt. Der Beginn einer Mikrofilm- und Mikrofichesammlung (v.a. von Zeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts) aus Mitteln der GEFFRUB sowie aus einer Schenkung von Prof. Brang fällt ebenfalls in diesen Zeitabschnitt. Diese Sammlung konnte in den 90er Jahren um einen Sammelschwerpunkt von Zeitschriften sowie Primär- und Sekundärliteratur Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert erweitert werden.
Einen besonderen Zuwachs erfuhr die Seminarbibliothek bereits seit 1966, als ein zweiter Lehrstuhl am Seminar errichtet wurde und Sondermittel die Anschaffung von Antiquaria, v.a. weiterer wichtiger Monographien und Zeitschriften aus dem 19. Jahrhundert sowie Nachdrucke seltener Titel, ermöglichte.
Als das Slavistische Seminar 1984 in ihre heutigen Räumlichkeiten zog, hatte die Bibliothek ein Bestandsvolumen von ca. 52000 Bänden erreicht, die auf zwei Etagen sowie in der im Keller befindlichen Compactus-Anlage für Zeitschriften und Serien ihren Platz fanden.Inzwischen ist der Präsenzbestand der Bibliothek auf über 70.000 Medieneinheiten gestiegen, die auch Landkarten, Tonträger (Schallplatten, Cassetten, CDs) und Videos umfassen. Eine Sammlung von CD-Roms befindet sich im Aufbau.
Verlängerung der Leihfrist
Nach Punkt 7 der Benutzungsordnung ist eine Verlängerung der Leihfrist möglich, sofern das Buch nicht anderweitig benötigt wird. Es wird gebeten, die Verlängerung für jedes Buch telefonisch (Tel. 0228/737210) oder via E-Mail mitzuteilen.
