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Forschung

Laufende Forschungsprojekte des Arbeitsbereichs Slavistik:

 

  • Philologischer, historischer und theologischer Kommentar zu Ausgaben der Gottesdienstmenäen. DFG-Forschungsprojekt (2010-2013). Leitung: Prof. Dr. Hans Rothe. Mitarbeiterinnen: Dr. Dagmar Christians, Dr. Tinatin Chronz 
  • Tagung
    Vom 7.-9. April 2011 fand unter der Leitung von PD Dr. Riccardo Nicolosi und Prof. Dr. Ingo Stöckmann (Germanistik) die Tagung „Umstrittene Moderne. Die kulturellen Hegemonien des Naturalismus“ statt. Ausgangspunkt für die Tagung, die in- und ausländische Experten aus Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik, Slavistik, Skandinavistik und Komparatistik zusammengeführt hat, war die These, dass der Signifikant ‚Naturalismus‘ im ausgehenden 19. Jahrhundert einen Bezugspunkt für hegemoniale Kämpfe um die Besetzung dieses Paradigmas und – weil Naturalismus ‚Moderne’ bedeutet –  um den Eintritt in die kulturelle Moderne bildet. (Flyer)

 

  • Edition südslavischer Rhetoriken (Bearbeitung Dr. Raimund Weinczyk)

 

  • Fiktionale Gedankenexperimente. Kontrafaktisches Erzählen zwischen Wissenschaft und Literatur  (PD Dr. Riccardo Nicolosi)

    Das Projekt untersucht die narrative Dimension kontrafaktischer Gedankenexperimente im Spannungsfeld von Wissenschaft und Literatur. Im Zentrum stehen zum einen die kognitive Funktion von Narrativen in kontrafaktischen Gedankenexperimenten sowie die Adaptation und Transformation dieser argumentativ-narrativen Strukturen in fiktionalen Texten. Zum anderen untersucht das Projekt, inwieweit bestimmte fiktionale Texte als narrative Gedankenexperimente zur kontrafaktischen Falsifizierung wissenschaftlicher Theorien und Hypothesen fungieren können. Ziel des Projekts ist die Ausarbeitung von erzähltheoretischen Kriterien für die Analyse von kontrafaktischen Narrativen und deren Transformationen zwischen wissenschaftlichem und literarischem Diskurs. Die Untersuchung wird am Beispiel der russischen Kultur des 19. und 20. Jhs. durchgeführt, die in einem gesamteuropäischen Kontext betrachtet wird.
    Forschungsprojekt im Rahmen der geplanten Forschergruppe "Was wäre, wenn. Zur Bedeutung, Epistemologie und wissenschaftlichen Relevanz von kontrafaktischen Aussagen und Gedankenexperimenten" an der Universität Konstanz.